Autoren- und Theaterbüro Tatjana Rese

Herzlich Willkommen!

"Kinder brauchen Märchen" schrieb der bekannte Kinderpsychologe Bruno Bettelheim:
Für die Spielzeit 2016/17 sind die Theater wieder auf der Suche nach interessanten Märchen.
Das Autorenbüro hat zwei Märchenbearbeitungen im Programm und eine Neubearbeitung in Vorbereitung.

Aktuelles

Grabbe-Jahrbuch 2015

Das Grabbe-Jahrbuch 2015, herausgegeben von Lothar Ehrlich und Detlev Kopp, ist im 34. Jahrgang erschienen. Es enthält Beiträge zur Inszenierung von „Herzog Theodor von Gothland“ von Tatjana Rese am Landestheater Detmold 2015.

Den Beitrag von Tatjana Rese zu ihrer Inszenierung können sie hier als Sonderdruck herunterladen.

Abfahrt Leipzig West (Arbeitstitel)

Aktuell arbeitet Tatjana Rese an einer Auftragsarbeit für das „Theater der Jungen Welt Leipzig“. Anknüpfend an dem großen Erfolg ihres MusikStückes „Lehrerinnen“, das sich über Jahre auf dem Spielplan des Hauses hielt, wird es anläßlich des 70jährigen Bestehens des renommierten und ältesten Kinder- und Jugendtheaters im deutschsprachigen Raum wieder die Uraufführung eines musikalisches Theaterprojektes geben. Gemeinsam mit dem Musiker und Komponisten Thomas Wolter entwickelt Tatjana Rese den Stoff rund um den Lindenauer Markt als Teil des Leipziger Westens. Sie recherchiert Geschichten aus den letzten Jahrzehnten, Umbrüche und Aufbrüche des Stadtteils und der hier Lebenden. Dabei will sich das Autorenteam auch der Frage stellen, wem die Stadt gehört und wie wir morgen leben wollen.


Die UA-Premiere ist für den 24.September 2016 geplant.

Sommeroper im Kulturstall Gutshof Britz, Berlin 2016

Tatjana Rese inszeniert zum achten Mal für das Opernfestival in Berlin Neukölln:
Orlando, der rasende Ritter (Orlando Paladino)
Heroisch-komische Oper von Joseph Haydn
In deutscher Sprache
Premiere: 26. August 2016
weitere Vorstellungen: 27. / 28. August / 02. / 03. / 04. September 2016

Was für heutige Kinobesucher unerreichbare Sternenwelten sind, waren für die Opernbesucher der Mozart-Zeit die exotischen Kampfschauplätze der mittelalterlichen Kreuzzüge. Unglaubliche Abenteuer wurden detailreich ausgemalt. Nachprüfbar waren sie nie, nicht einmal glaubwürdig, aber dafür umso aufregender. Die Theaterautoren konnten bunt fabulieren, die Komponisten sich musikalisch austoben.
1782 hatte nicht nur Mozarts „Entführung aus dem Serail“ Premiere, sondern auch Haydns „Orlando“. In beiden Opern geraten die Liebespaare zwischen die Fronten eines Dauerkrieges. Dirigent Stefan Kelber und Regisseurin Tatjana Rese haben Haydns Meisterwerk wiederentdeckt, in dem der gallische Kreuzritter Orlando mit seiner rasenden, weil unerwiderten, Liebe die Königin von China durch mehrere Erdteile verfolgt. Der rasende Gallier verbreitet Angst und Schrecken, und Haydn lässt Liebeskummer und Verzweiflung miterleben, parodiert aber auch genüsslich Heldenpose und Waffengerassel. Schnelle Wechsel der Gefühle und unerwartete Kombinationen von Fremdartigem und Alltäglichem machen diese heroisch-komische Oper voller theatralischem Witz zur diesjährigen Sommeropernsensation.
Das Festival Schloss Britz begeistert seit über zehn Jahren mit liebevoll inszenierten Opernraritäten in deutscher Sprache. Wir setzen unsere Spurensuche nach Giuseppe Gazzanigas komische Oper „Don Giovanni“  2014 und der Wiederentdeckung eines "Barbiers" vor Mozart - "Il barbiere di Siviglia" von Giovanni Paisiello 2015 erstmals mit einer Oper von Joseph Heydn fort. Kenner schätzen die wunderbare Akustik im historischen Kuhstall, der mittlerweile als Kulturstall eine voll ausgestattete Theaterbühne bietet.

Globale Betäubung

Tatjana Rese inszenierte zum sechsten Mal für das Berliner Kabarett-Theater "Die Stachelschweine".
Die Welt ist aus den Fugen, unsere Demokratie steht auf dem Prüfstand. Die Kriege, die wir sicher in der Ferne glaubten,kommen näher, die Flüchtlingsströme aus den durch westliche Waffen zerstörten Gebieten erreichen uns täglich, Europa ist gespalten in reich und arm. „Wir schaffen das.“: Es geht uns gut oder noch mit am besten hier in Deutschland, dem „Sehnsuchtsland“, jetzt müssen wir zupacken, haben wir doch zu lange weggesehen und uns betäubt mit der Seeligkeit unseres territorialen Friedens. 

Ausstattung: Pia Wessels
Mit:Birgit Edenharter, Kristin Wolf, Holger Güttersberger, Alexander Pluquett
Das Programm "Globale Betäubung" ist bis Oktober 2016 im Programm der "Stachelschweine".

Das Publikum im Europa Center fühlte sich intelligent unterhalten,
schreibt Frank Burkhard am 17. Oktober  2015

Die im neuen Programm „Globale Betäubung“ heraufbeschworene Meinungsvielfalt zeigt denn auch auf äußerst gelungene Weise, an welchen Problemen die Politik aktuell herumdoktert. Und wie die Bürger darauf reagieren. Inszeniert von Tatjana Rese, gibt sich die rasante Szenenfolge von 25 Sketchen und Songs trotz schwergewichtiger Themen erfrischend entspannt, ganz ohne moralischen Zeigefinger oder Betroffenheitsposen.
Berliner Morgenpost, 17.10.2015

Luther! Rebell Wider Willen - Uraufführung in der Lutherstadt Eisenach

Mit großem Erfolg erlebte das Musical "Luther! Rebell Wider Willen" bereits über 40 Vorstellungen seit der Uraufführung im  Juni 2013 bis November 2014 am Landestheater Eisenach. Der Komponist Erich A.Radke und die Librettistin Tatjana Rese, die auch die Inszenierung besorgte, schufen das Werk für die Stadt Eisenach, die mit der Wartburg und dem Luther-Haus wichtige Wirkungsstätten des Reformators beherbergt.

Wiederaufnahme des Werkes im Reformationsjahr 2017:WA-Premiere am 5.Juni 2017 
weitere Vorstellungen jeweils Freitag bis Sonntag bis zum 30. Juli 2017 

Die Eisenacher Allgemeine:
Publikum ist von der Neuauflage des Luther-Musicals hingerissen
"Luther 2014" leuchtet es zum Schluss in roter Schrift über der Bühne des Landestheaters.
Der Luther darunter rockt und kämpft und leidet und gemeinsam mit seinen
Mitstreitern wird er auch in diesem Jahr zum Schluß bejubelt und mit Ovationen gefeiert

Das Orchester, Magazin für Musiker und Management,2013:
Publikumswirksames Musical
Am Landestheater Eisenach konnte die Uraufführung von "Luther! rebell wieder Willen" viel Erfolg für sich verbuchen
Natürlich strukturieren wichtige  und allgemein bekannte Lebensstationen des Reformators die zweieinhalbstündige Handlung, welche umrahmt wird von dem Versuch
Lucas Cranachs, ein vollkommenes Bild seines Freundes zu schaffen. Sich das ganze Bild zu machen, gelingt dem Maler aber ebenso wenig wie den Musical-Autoren.
Letztere aber verstehen es hervorragend, den verschiedenen widersprüchlichen Seiten der historischen Figur ein theatralisches Gewand zu geben.